Buchstaben, Laute, Silben, Wörter, Sätze
„Wir haben so viel geübt – mein Kopf kann sich das nicht merken“

Lese-/Rechtschreib-Training am Bedarf orientiert
Viele Kinder brauchen besondere Hilfen beim Lesen- und Schreiben-Lernen – trotz fleißigen Übens werden die Fehler im Diktat und Aufsatz nicht weniger und selbst beim Abschreiben von Texten passieren „unnötige“ Fehler.

Hier ist es jetzt wichtig zu ergründen, worin genau das Problem liegt — ist es mangelnde Konzentration oder liegen Schwierigkeiten in der Schriftsprachentwicklung bzw. in der Entwicklung der Lesefähigkeit vor?

Oft wachsen sich anfängliche Schwierigkeiten zu großen Problemen aus,
wenn z.B. auch in anderen Fächern die Aufgabenstellungen nicht erlesen werden können. Das Kind gerät zunehmend unter Druck und versucht eigene Lösungsstrategien zu entwickeln, die aber nicht zu besserem Lesen und Schreiben führen — eher zur Vermeidung der unangenehmen Situation.

Diese Vermeidungsstrategien können nur überwunden werden, indem man am Kern des Problems arbeitet:
Bei einem intensiven Kennenlerngespräch betrachten wir gemeinsam die Lernsituation des Kindes und finden die Ressourcen, die bei der Lösung des Problems helfen.
Mithilfe von wissenschaftlich anerkannten Tests (z.B. Hamburger Schreibprobe) finden wir heraus, auf welcher Stufe der Lese-Rechtschreib-Leistungen sich das Kind befindet und erstellen auf dieser Basis einen Förderplan.

„Das ständige Wiederholen und Üben schafft Routine und gibt Sicherheit.“

Nina Bauch

Legasthenie-/LRS-Trainerin

Für wen ist das „Legasthenie-/LRS-Training“?

Für Schüler der Vorschule bis zur 6. Klasse:

  • die Probleme haben, einen Text ohne allzuviele Fehler abzuschreiben
  • die klangähnliche Buchstaben verwechseln
  • die Buchstaben auslassen oder hinzufügen
  • die Rechtschreibregeln nicht beachten, z. B. Doppelkonsonanten
  • die Wortstämme nicht erkennen und diese nicht als Hilfe hinzuziehen können
  • die Vermeidungsstrategien für’s Lesen und Schreiben entwickeln

Wie läuft die Diagnose und das Training ab?

  • ausführliches Kennenlerngespräch zur Klärung der Lernausgangslage
  • Standardisierter Lese-/Rechtschreibtest
  • Gespräche mit dem Kind und das Beobachten während der Übungssituationen
  • eine Schrift- und Fehleranalyse der Schulhefte
  • Hinzuziehung eventueller ärztlicher Befunde
  • Erstellung eines individuellen Förderplans
  • Unterricht in 1:1-Situation oder in Kleingruppen bis max. 3 Kinder

Das Testverfahren trifft grundsätzlich keine Aussagen über:

  • etwaige medizinische oder psychologische Probleme
  • die Intelligenz
  • Entwicklungsverzögerungen
  • psychosomatische oder psychopathologische Probleme
  • grob- bzw. feinmotorische Probleme
  • Sprech- oder Sprachprobleme
  • physiche Hör- oder Sehprobleme